Dieses Gebäude trug früher den Namen Barmer Ruhmeshalle. Die Ruhemshalle gilt als ein historisches Bauwerk, welches sich im Wuppertaler Stadtteil Barmen befindet.

Direkt nach dem Wiederaufbau bekam es eine neue Bezeichnung: Das Haus der Jugend. In der heutigen Zeit ist nicht nur das Haus der Jugend und die Kunsthalle darin untergebracht. Neben dem Live Club Barmen finden Sie hier auch die Bibliothek vom Stadtteil Barmen.

Die Barmer Ruhmeshalle wurde in der Zeit von 1897 bis 1900 erbaut. Der Stil entspricht Neorenaissance und der verantwortliche Architekt war Erdmann Hartig. Unter anderem wurde hier neben Sandstein auch Granit verbaut.

Die Vorlage, die für diesen Bau gedient hat, war das Berliner Reichsgebäude. Aus diesem Grund hat auch die heutige Kunsthalle eine imposante Kuppel auf dem Dach. Granit wurde u.a. im Sockel und an der Freitreppe verbaut.

Die Front, welche 53 Meter lang ist, dominiert heute noch den Säulen Vorbau. Drei unterschiedliche Architekten arbeitete alleine an der Front der Von der Heydt Kunsthalle. Von ihnen stammt nicht nur der eindrucksvolle Giebel, sondern die Seitenflügel, die ein an die preußische Geschichte erinnern sollen. Direkt nach der Vorhalle liegt die Ruhmeshalle. Hier finden Sie die drei Kaiser Statue, welche ebenfalls von drei Bildhauern erbaut wurde.

Bereits damals waren die oberen sieben Räume für das Museum vergeben. Seit den Anfängen wurde dieses Gebäude für Ausstellungen genutzt. Die erste Ausstellung wurde mit Werken von dem Gesellschaftshaus der Concordia gefüllt. Dieser Kunstverein stammte aus Werth.

1886 wurde extra für die Finanzierung der Kunsthalle ein Fonds eingerichtet. So stand einen Umbau finanziell nichts mehr im Wege. Bevor der eigentliche Bau begann bewarben sich unterschiedliche Architekten und nur die besten bekamen dann letztendlich den Zuschlag und durften Ihre Ideen in der Ruhmeshalle verwirklichen. Insgesamt lagen 58 Entwürfe vor, wie dieses Gebäude einmal aussehen sollte.

Ab 1907 kamen dann unterschiedliche Ausstellungen aus der Modernen dazu. Das lag an dem neuen Konservator. Auch Kunstvereine aus München durften zeigen was Sie hatten. Der Gebäude wurde schnell bekannt. Mit der Zeit des Nationalsozialismus, musste die Kunsthalle auf 83 Werke verzichten. Diese wurde beschlagnahmt.

Aber das war nicht das einzige, was die Halle geprägt hat. Ende Januar 1943 wurde die von der Heydt Kunsthalle bombardiert. Das Gebäude selber und die Sammlung wurden fast vollständig zerstört. Erst nach fast 10 Jahren wurde das Gebäude wiederaufgebaut und trugt den Namen Haus der Jugend.  Bei  Wiederaufbau wurde auf das Kuppeldach verzichtet. Ebenso gibt es die bekannte Statue nicht mehr, da diese komplett zerstört wurde. Im Inneren wurde alle neu aufgeteilt und angepasst, sodass auch hier nichts mehr an dem eigentlichen Bau erinnert.

In dem heutigen Gebäude befinden sich neben den Ausstellungsräumen des Von der Heydt Museums auch Räume für die Jugend und auch die Barmer Stadtbibliothek. Heute teilen sich unterschiedliche Vereine und Organisationen die Räumlichkeiten. 

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